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Diakonie

Der Ambulante Ev. Hospizdienst Siegerland
übernimmt ab sofort Begleitungen

Die letzte Lebensphase in vertrauter Umgebung verbringen – bewusst und selbstbestimmt. Das ist das Ziel, das der Ambulante Ev. Hospizdienst Siegerland unterstützt.

Der neue Dienst startet jetzt mit den Begleitungen. Hospizbegleiterinnen und – begleiter schenken Zeit. Sie hören zu, lesen vor, gehen mit Patienten spazieren und unterstützen im Alltag und kaufen zum Beispiel ein. Da zu sein, wenn sie gebraucht werden, ist die wichtigste Aufgabe.

Es unterstützen die Kranken und ihre Familien gut ausgebildete ehrenamtlich tätige Frauen und Männer aller Altersstufen, aus unterschiedlichen Berufen, mit vielfältigen Lebens– und Glaubenserfahrungen.  Ein Großteil der Ehrenamtlichen ist mit den Gemeinden des Kirchenkreises Siegen aktiv  verbunden und hat dieses Ehrenamt gewählt, um einen Beitrag zum diakonischen Auftrag zu leisten.

Der Dienst kann von allen Menschen mit lebensverkürzender unheilbarer Erkrankung in Anspruch genommen werden. Wir begleiten zuhause, im Altenpflegeheim und im Krankenhaus.

Der Ambulante Ev. Hospizdienst Siegerland wird getragen vom Diakonischen Werk im Ev. Kirchenkreis Siegen e.V. Die Begleitungen sind überkonfessionell und orientieren sich dabei an christlichen Werten. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an die Schweigepflicht gebunden, der Dienst ist für die erkrankten Menschen kostenlos.

Wir hoffen, dass viele Gemeindemitglieder von unserem neuen Angebot profitieren. Wir freuen uns, wenn Sie unseren neuen Hospizdienst in Anspruch nehmen.

Silvia Teuwsen

Kontakt:
Silvia Teuwsen
Koordination Ambulanter Ev. Hospizdienst Siegerland
Wichernstraße 48, 57074 Siegen
Tel.:   0271/ 333-6670
Mail:  silvia.teuwsen@diakonie-sw.de
Internet: www.diakonie-sw.de

P.S. für die Redaktionen: Wenn Ihr Gemeindebrief oder Ihre Homepage über eine Seite mit Hilfsangeboten (z.B. Telefonseelsorge, Lebensberatung) verfügt, nehmen Sie bitte den Ambulanten Ev. Hospizdienst Siegerland mit auf. Vielen Dank!

      Sommersammlung 2017

hinsehen – hingehen – helfen
                
Das sind drei aktive Signalwörter. Sie stehen für eine tatkräftige Nächstenliebe. So lässt sich auch die biblisch-diakonische Urgeschichte vom Barmherzigen Samariter zusammenfassen. Als ein Mensch unter die Räuber fiel, sah der Samariter das. Andere, die vorbeikamen, hatten Wichtigeres zu tun. So dachten sie. Der Samariter ging hin, er leistete erste Hilfe, und dann organisierte er die weiteren notwendigen Hilfen. Das ist ein Leitbild für diakonische Hilfe und ein Vorbild für uns alle – bis heute.

Eine Diakonie, die hingeht­ ­­­– das bedeutet: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie sind an dem Ort, konkret und persönlich da, wo Menschen auf Hilfe angewiesen sind. Das geschieht auf allen Ebenen: In Kirchengemeinden meist durch Ehrenamtliche, in der organisierten Diakonie der kreiskirchlichen Werke. Und auch mit den umfassenden Hilfen, wie sie in evangelischen Krankenhäusern und Heimen der Behindertenhilfe, in Wohngruppen oder in Werkstätten geleistet wird.

hinsehen – hingehen – helfen: So lässt sich eine Diakonie beschreiben, die Verantwortung übernimmt – und zugleich die Eigenverantwortung stärkt. Diese Diakonie braucht Unterstützung, auch die Unterstützung durch Spenden.

Ein Lächeln verschenken…

Ein Lächeln ist ein kleines Geschenk, das wir alle unserem Nächsten machen können. Es öffnet die Herzen und stärkt die Beziehung zwischen Menschen. Manchmal reicht es aber nicht aus.

Auch in unserem Kirchenkreis gibt es viele Menschen, deren Alltag von Problemen und Sorgen überschattet wird. Sei es durch Schulden, plötzliche Arbeitslosigkeit oder die belastende Suchterkrankung eines Familienmitglieds. Menschen wie diese sind es, die sich an die Beratungsdienste der Diakonie in Südwestfalen wenden. Hier finden sie professionelle Beratung und unterstützende Begleitung für eine neue Lebensperspektive.

Mit Ihrer Spende für die Sommersammlung der Diakonie setzen Sie sich dafür ein, dass die wichtigen Beratungsangebote fortgeführt und weiter entwickelt werden können. Insgesamt 40 Prozent der gesammelten Gelder fließen in diese Arbeit. Mit weiteren 40 Prozent werden Projekte der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt. Ihre Kirchengemeinde vor Ort erhält 20 Prozent für eigene diakonische Aufgaben.

Tradition seit mehr als 60 Jahren

Seit 1948 führen die Diakonischen Werke in Rheinland, Westfalen und Lippe Haus- und Straßensammlungen durch. In NRW geschieht dies jeweils als Sommer- und als Adventssammlung gemeinsam mit den Caritas-Verbänden. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum fast 75 Millionen Euro für die diakonische Arbeit gesammelt.

Solidarität über Gemeindegrenzen hinweg

Vom Sammlungsaufkommen verbleiben 20 % bei den sammelnden Kirchengemeinden und 40 % im Diakonischen Werk im Ev. Kirchenkreis Siegen e.V.. Die übrigen 40 % des Aufkommens werden an das Diakonische Werk Westfalen weitergeleitet und von dort landeskirchenweit für diakonische Aufgaben eingesetzt. Somit ist die Diakoniesammlung eine solidarische Hilfsaktion, die über die Grenzen der einzelnen Gemeinde hinausgeht.