Diakonie

Hoffnung geben…

Zeichen setzen…

Wann haben Sie zuletzt ein Zeichen gesetzt?

Ein starkes Motto, dass die Diakonie sich für diese Sommersammlung auf die Fahne geschrieben hat. Gott selbst hat mit dem Regenbogen ein sichtbares Zeichen gesetzt, dass er seine Schöpfung und damit auch uns Menschen liebt und bewahren will. Im Alltag sind es jedoch nicht immer die großen Zeichen, die Auswirkungen haben. Vieles geschieht auch im Verborgenen. Hilfestellungen für Familien und Alleinstehende, das Gespräch mit der alleinerziehenden Mutter oder dem alkoholabhängigen Familienvater. Es sind meist die kleinen Zeichen, die wichtig für ein gelingendes Miteinander sind.

In zahlreichen Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen setzt die Diakonie viele dieser Zeichen. Hier gibt es professionelle Hilfe für Betroffene und engagierte Menschen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Informationen zum Angebot gibt es unter anderem auf www.beratungsdienste-diakonie.de.

Setzen Sie also ebenfalls ein Zeichen und unterstützen Sie mit Ihrer Spende für die Sommersammlung die wichtigen Beratungsangebote der Diakonie, damit diese fortgeführt und weiter entwickelt werden können. Insgesamt 40 Prozent der gesammelten Gelder fließen in diese Arbeit. Mit weiteren 40 Prozent werden Projekte der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt. Diese verwendet die Mittel in diesem Jahr zum Beispiel für die Kampagne „Faires Wohnen für alle“. Ihre Kirchengemeinde vor Ort erhält 20 Prozent für eigene diakonische Aufgaben

Tradition seit mehr als 60 Jahren

Seit 1948 führen die Diakonischen Werke in Rheinland, Westfalen und Lippe Haus- und Straßensammlungen durch. In NRW geschieht dies jeweils als Sommer- und als Adventssammlung gemeinsam mit den Caritas-Verbänden. Im Südrhein (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) werden diese Sammlungen im Frühjahr und Herbst durchgeführt. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum fast 75 Millionen Euro für die diakonische Arbeit gesammelt.

Solidarität über Gemeindegrenzen hinweg

Vom Sammlungsaufkommen 20 Prozent bei den sammelnden Kirchengemeinden, 40 Prozent im jeweiligen Kirchenkreis. 40 Prozent des Aufkommens werden an das Diakonische Werk weitergeleitet und von dort landeskirchenweit für diakonische Aufgaben eingesetzt. Somit ist die Diakoniesammlung eine solidarische Hilfsaktion, die über die Grenzen der einzelnen Gemeinde hinausgeht.

Was geschieht mit dem Geld?

Ein Teil der Sammlungsgelder haben wir an das Diakonische Werk im Kirchenkreis weitergeleitet, das damit die Beratungsdienste der Diakonie gefördert hat. (Hier gibt es einen großen Bedarf, das Angebot wird stark nachgefragt, die Finanzierung durch andere Geldgeber ist bei weitem nicht ausreichend.)

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe setzt Sammlungsmitteln gezielt für die Begleitung und Beratung von innovativen Projekten ein und fördert Konzepte für die Arbeit mit Ehrenamtlichen. In Fortbildungen und Seminarangeboten werden Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen im Gebiet der drei Landeskirchen unterstützt. Sie werden bei der Etablierung von neuen diakonischen Angeboten beraten und bekommen Hilfen wie Ehrenamtliche in die Arbeit einbezogen werden können. Das ist eine wichtige strukturelle Hilfe für viele diakonische Projekte, für die sich oft keine anderen Geldgeber finden.