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Das Presbyterium informiert

Im Reformationsjahr haben wir uns viel vorgenommen und engagiert in Angriff genommen! Dazu gehörte sicher das Marathon-Bibellesen: Der gerade revidierten Text der neuen Lutherbibel wird/wurde vollständig vorgelesen. Eine große Herausforderungen, die sogar öffentliche Reaktion weit über die Grenzen unseres Städtchens hinaus hatte.

Dazu gab es ein umfangreiches Begleitprogramm, das an 500-Jahre der Reformation erinnert hat:

- das Kreiskirchenfest der evangelischen Gemeinden in Siegen an den Siegufern mit einem großen Oratorium in der Siegerlandhalle,

- bei uns die Kinderbibelwoche zum Reformator Martin Luther,

die besondere musikalische Form des

- morgendlichen Gottesdienstes zum Reformationsfest,

- zum Tag den gemeinsamen Reformationsfeierabend, den wir in Einmütigkeit mit den Müsen/Dahlbruchern und unserer katholischen Brudergemeinde in der Hilchenbacher Kirche gefeiert haben.

Natürlich haben Gemeinde und Presbyterium bei diesen Unternehmungen ernsthaft und fröhlich Hand angelegt und sich nach Kräften eingesetzt. Herzlichen Dank dafür!

Auch andere Themen sind mit viel Engagement angegangen worden. Dazu gehört das Gespräch über unser „Gemeindehaus“ und das „Zukunftskonzept der Gemeinde“. Es hatte mühsame und auch bedrückende Zeiten, weil es uns nicht gelang, zum verbindenden Gespräch zu kommen:

Wichtige Bemerkungen aus der Gemeinde schienen beim Presbyterium auf taube Ohren zu stoßen,

das Anliegen des Presbyteriums in Hinsicht auf die Zukunft der Gemeinde wurde nicht immer verstanden.

Trauer um ein geliebtes, Lebensjahre begleitendes Gemeindezentrum stellte sich vorwiegend bei Hilchenbachern ein, die dieses Haus über geraume Zeit ihr christliches Zuhause genannt haben.

Gespräche, das Protokoll der Gemeindeversammlung und das Sonderheft (Sept.) des Lichtblickes spiegeln diese Benommenheit wider.

Umgekehrt, angesichts der Pensionierung von Rüdiger Schnurr und Streichung seiner Pfarrstelle durch das Landeskirchenamt muss vieles neu bedacht und angefasst werden.

Eine andere Herausforderung der Zukunft: Wir haben nur noch 2 Pfarrstellen! Wie soll die Gemeindearbeit“ unter diesen Bedingungen geschehen?

Gewiss brauchen wir statt der vielen Versammlungsorte, die von den Pfarrern aus Zeitgründen dann kaum zu besuchen sind, einen zentralen Ort, an dem sich die Gemeinde üblicher Weise trifft. Und ein vernünftiges Finanzkonzept, um eine sinnvolle, zukunftsoffene Ausstattung dieses Ortes zu finanzieren.

Hierüber hat das Presbyterium in diesem Kirchenjahr intensiv gearbeitet.

Darüber hinaus gab es erste Gespräche mit der Gemeinde Müsen, wie nach der vollständigen Rückkehr von Hans-Jürgen Uebach aus Dahlbruch/Müsen nach Hilchenbach die Zusammenarbeit der beiden Gemeinden gestaltet werden kann und soll. Noch ist ein Miteinander von viel Skepsis begleitet und geprägt.

Frischmachendes „Wasser des Lebens“ tut uns auch 2018 gut und ermutigt zur Vielfalt beim Zusammenrücken der Gemeindebezirke unserer Gemeinde. In diesem Sinne lassen Sie uns es ein neues Mal wagen und gemeinsam anpacken!

Für das Presbyterium Matthias Lagemann