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Reisen und Reise-Berichte

Konfi-Camp 2017

Spaß, Action und Botschaft / Konfi-Camp in Otterndorf begeisterte 220 Konfirmanden aus sechs Kirchengemeinden

     mmü Hilchenbach/Siegen. Strand, Action, Gottesdienst und Meer. Das sind die Schlagworte, die nach Konfi-Camp klingen. Vom 21. bis zum 26. August fand in Otterndorf an der Elbe bereits zum zehnten Mal das Konfi-Camp statt, ein riesiges Zeltlager, das eine Woche lang für knapp 220 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus hiesigen Kirchengemeinden und ihre Pfarrer und Betreuer ein Stückchen Heimat geworden ist. Konfi-Camp, das heißt Auszeit vom Alltag, Spiel, Spaß und Zeit mit Gott. Gemeinschaft haben innerhalb der eigenen Konfi-Gruppe, aber auch jede Menge neue Leute aus den Nachbargemeinden kennenlernen. Alles in fantastischer Umgebung direkt an der Elbemündung. Kurz um: Otterndorf ist ein Jahreshöhepunkt für Viele geworden.

Die Kirchengemeinden in und um Hilchenbach, Müsen-Dahlbruch und Allenbach sowie die Siegener Kirchspiele Erlöser, Nikolai und die Christuskirche haben hier ein Konzept auf die Beine gestellt, das für Alle, Betreuer und Teens, eine runde Sache geworden ist. Dieses Jahr stand das Camp unter Leitung des Jugendreferenten Bolko Mörschel aus Kreuztal/Hilchenbach, der mit zahlreichen Ehrenamtlern zusammenarbeitete, die sich als sogenannte Trainees und Teamer aus den älteren Konfigruppen zusammensetzen und jährlich von den Jugendreferentinnen Uschi Massow (Hilchenbach/Kreuztal) und Juliane Hees-Kolb (Siegen) ausgebildet werden. Für Alle bedeutet das Konfi-Camp eine Herzensangelegenheit und eine Woche voll Spaß. Schlafmangel und Nachtwacheschieben inklusive.

Die Konfis selbst erwarteten in Otterndorf dann allerlei Freizeitmöglichkeiten, wie Pony-Reiten, Fahrradtouren, Tanzkurse, Kreativangebote und Sportaktionen, die viel Platz boten um sich auszuprobieren, neue Talente zu entdecken, aber auch gleichzeitig einfach mal abzuschalten von Schule, Alltag und Leistungsdruck. Zeit für sich selbst und die Beziehung zu Gott blieb auch genug, unter Anderem beim morgendlichen Warm-Up Lobpreis und dem anschließenden Gottesdienst, sowie beim abendlichen Singen mit Feier-Atmosphäre und dem jährlich wechselndem Freizeit-Gassenhauer.

Inhaltlich ging es dieses Jahr um Petrus, den Jünger Jesu, der aufstieg, fiel und schließlich erkannte, was Liebe und Leben bedeutet: Search And Rescue, zu deutsch „Suchen und Retten“. Ein Motto, das nicht nur vor Otterndorf an der Küste kreuzende Seenotretter für sich und seine Steuerbordseite in Anspruch nimmt, sondern das auch für Christen eine feste Lebensgrundlage bieten soll. Eine Aufgabe von Jesus persönlich, gestellt nicht nur an Petrus sondern auch an uns.

Der am Sonntag nach dem Konfi-Camp als Abschluss gestaltete Gottesdienst in der Hilchenbacher Kirche griff dieses Thema noch einmal auf. Mitarbeitende, Eltern und Konfirmanden lauschten Pfarrer Rüdiger Schnurr und Uschi Massow, die gemeinsam mit den Pfarrern der anderen Kirchengemeinden noch einmal Revue passieren ließen, was sie in Otterndorf erlebt haben. Spaß, Action und Zeit mit Gott. Was nun bleibt sind viele schöne Erinnerungen und eine gehörige Portion Vorfreude auf das Konfi-Camp 2018. Selbe Zeit, selber Ort. Es wird gut!